DAS Kapital
Plazenta der Carla Marx

Mit 'das Kapital' hinterfragt Danie H., was wir in unserer Gesellschaft als 'Kapital' bezeichnen. Ist es wirklich das monetäre Kapital, wie wir das Wort gemeinhin benutzen? Oder sind es nicht viel mehr die Menschen, die das Kapital einer Gesellschaft darstellen? Das Kapital eines jeden Landes? Ein jeder Unternehmung?

 

Denn was war zuerst. Der Mensch oder das Geld?

 

Mit welchem Fokus werden die politischen und wirtschaftlichen Entscheide gefällt?

 

Für einen Wandel in unserem System, hin zu mehr Gleichstellung ALLER Menschen, von Männern und Frauen und Minoritäten müssen wir gemäss Danie H. diesen BeWertungs-Katalog neu überdenken. Denn damit wiederholen sich ansonsten die vielen Systemfehler immer wieder, die Normen in all unseren Köpfen verändern sich nicht und es kann keine Veränderung entstehen.

Das anzustrebende Kapital sollten gleichwertige und gewürdigte Menschen sein, welche sich gerne mit ihrem vollen Potential in die Gesellschaft einbringen möchten und dies auch können. Dies weil das System und unser gesellschaftliches Denken und die Norm dies auch zulässt.

Um das Kapital voll ausschöpfen zu können, sollte in die Menschen investiert werden. In Bildung, in die Kinder, in das Care-System (Kinder- und Altenpflege, Spital), in Kultur. Denn dies alles pflegt und unterhält die Menschen. Die Menschen werden somit in vollem Potential bereitgestellt, um unsere Wirtschaft am Laufen zu halten und uns zu nähren. Auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene.

Wenn diese Bereiche nicht mehr als Ausgaben sondern als Investment gesehen werden, werden Entscheide anders gefällt und das Kapital kann sich mehren.

So versteht Danie H. 'Das Kapital'.